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Dank der Spendengelder von Dr. Jürgen Todenhöfer konnten im Irak mit Hilfe von IOM bereits die ersten vier irakischen Kinder erfolgreich operiert werden. Für Mustafa, Karar, Sahib und Mohanad wurde ein Traum wahr. Lesen hier die Geschichten der Kinder.
Mustafa
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Mustafa war zweieinhalb Jahre alt, als sein Vater auf offener Strasse erschossen wurde. Er hatte einen kleinen Laden gehabt, seine Mutter ist Hausfrau.
Es war am 3. September 2006, als Mustafa´s Vater Ahmed zum Einkaufen ging. Zuhause hatte er sich vor seiner Haustür mit ein paar Freunden unterhalten, als ein Auto vorbeifuhr und wahllos auf die Menschen schoss.
Die Familien rannten aus dem Haus und versuchten die Polizei zu alarmieren, doch die warnte nur, man solle nicht auf die Strasse. Als der Krankenwagen endlich kam, war es für Ahmed zu spät. Er starb noch auf dem Weg zum Krankenhaus, ebenso sein Nachbar.
Auch Mustafa wurde in den Kopf geschossen und wurde in der Neuro-Chirurgie in Bagdad behandelt. Aufgrund der schwierigen Operation, wurde er zur Behandlung nach Jordanien geschickt. Dort wurde er operiert und konnte bereits nach drei Wochen wieder in den Irak zurück. Der zweite Teil der Operation sollte bereits im Oktober 2007 stattfinden, um die fehenden Schädelknochen zu ersetzen,. Doch es dauerte bis Anfang 2008, denn Mustafa war mit seiner Mutter aus dem Irak vertrieben worden.
Mustafa´s Operation wurde im Frühjahr 2008 erfolgreich mit dem Geld von Dr. Jürgen Todenhöfer durchgeführt. Mustafa kann heute endlich wieder ein normales Leben führen.
Karar
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Am 11. November 2007 explodierte im Haus von Karar eine Mörser-Bombe. Sein Vater und einer seiner Brüder wurden getötet, eine seiner Schwestern schwer verletzt. Karar selber wurde am rechten Bein verletzt, das dann aufgrund der starken Blutungen amputiert werden musste.
Splitter der Bombe sind immer noch in seinem Oberarm, im linken Handgelenk wurde das Knochengewebe zerstört, der fünfte Handknochen wurde gebrochen, ebenso sein linkes Bein.
Karar sass ein halbes Jahr zu Hause, depressionsgefährend aufgrund seiner Erfahrung, und nicht in der Lage zu laufen wegen seines fehlendes Beines. Mit dem Geld von Dr. Jürgen Todenhöfer wurde Karar eine Bein-Prothese angefertigt. Seine traumatischen Erlebnisse wird Karar wohl nicht überwinden, aber wenigstens kann er jetzt wieder in die Schule gehen.
Sahib
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Sahibs Vater wird seit Juni 2004 vermisst. Seitdem ist Sahib als ältester Sohn für das Einkommen der Familie verantwortlich und arbeitet in einem kleinen Restaurant seines Onkels.
Am 7. Juli 2006 explodiert mitten auf dem Marktplatz in Bagdad eine Bombe, bei dem Sahib sein linkes Bein verliert. Meistens hat Sahib sich mit dem Rollstuhl bewegt, da er von den Krücken zu viele Schmerzen in den Armen hatte.
Mit dem Geld von "Warum tötest du, Zaid?" konnte Sahib eine Beinprothese bekommen und kann sich heute wieder ohne Hilfe bewegen.
Mohanad
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Mohanad war mit Freunden auf dem Weg nach Hause von der Schule, als auf der Straße neben ihm eine Bombe explodierte. Sein Bein musste sofort amputiert werden.
Mohanad sass fast zwei Jahre zu Hause, weil er nicht in der Lage war in die Schule zu gehen oder mit seinen Freunden zu spielen. Dank seiner neuen Prothese kann er jetzt wieder einigermassen sein altes Leben leben.
IOM
IOM-Irak wurde im April 2003 gegründet, als Reaktion auf den überwältigenden menschlichen Notstand nach dem Zusammenbruch des ehemaligen Regimes. Von Anfang an war klar, dass diese Aufgabe eine Herausforderung sein würde. Aber trotz einer immer schwieriger werdenden Situation, machten die IOM Mitarbeiter schnell Fortschritt - in den verschiedensten Bereichen und in fast allen Regierungsbezirken Iraks. Im August 2003, nach der Bombardierung des Kanal-Hotels, wurde die Verwaltung von IOM nach Jordanien und Kuwait versetzt. Irakische Mitarbeiter und NGO-Partner sind aber im Irak geblieben.
Obwohl die Situation nicht ideal ist, leistet IOM einen sehr wichtigen Beitrag im Irak. Die Organisation hat seit Februar 2005 mehr also 37 Millionen Dollar für Hilfsprojekte investiert, für Projekte die Verletzten, Vertriebenen, Arbeitlosen und Mittelosen zu Gute kommen. Außerdem leistet IOM bildende und technische Hilfe für verschiedene irakische Ministerien, Regierungsabteilungen und Kommissionen, wie die Iraq Property Claims Commission. Diese Hilfe hat das Leistungsvermögen und die Bedeutung von solchen Kommissionen vor Ort beträchtlich erhöht.
IOM kann als zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Genf deutschen Spendern keine steuerlich verwertbare Zuwendungsbestätigung ausstellen. Sie haben aber die Möglichkeit, über IOMs Partnerorganisation Maecenata International e.V. zu spenden, die Spenden in Deutschland sammelt, steuerwirksam quittiert und an IOM weiterleitet. Spenden an IOM können daher auf folgendes Konto überwiesen werden:
Kontoinhaber: Maecenata International e.V.
Kontonr.: 1338535
BLZ: 700 303 00
Bank: Bankhaus Reuschel & Co.
Geben Sie als Verwendungszweck bitte "IOM" an. Bitte geben Sie Ihre Adresse ebenfalls im Verwendungszweck an oder übermitteln diese an mint(at)maecenata.eu, damit Ihnen zeitnah eine Zuwendungsbestätigung ausgestellt werden kann.















