Altes Testament

[...] Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr.

Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen.

5Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.

16 Ihr sollt die Vorhaut eures Herzens beschneiden [...].  17 [...] Er ist der große Gott [...].  18 Er liebt die Fremden und gibt ihnen Nahrung und Kleidung –  19 auch ihr sollt die Fremden lieben, denn ihr seid Fremde in Ägypten gewesen.

[...] Sei nicht kleinlich, wenn du Gutes tust. Wende deinen Blick niemals ab, wenn du einen Armen siehst [...].

Er [der Herr] liebt Gerechtigkeit und Recht [...].

Meide das Böse, und tu das Gute [...].

9 Kommt und schaut die Taten des Herrn […]:  10 Er setzt den Kriegen ein Ende / bis an die Grenzen der Erde: er zerbricht die Bogen, zerschlägt die Lanzen, / im Feuer verbrennt er die Schilde.

1 Gott steht auf in der Versammlung der Götter [...].  2 »Wie lange noch wollt ihr ungerecht richten / und die Frevler begünstigen? [...]  3 Verschafft Recht den Unterdrückten und Waisen, / verhelft den Gebeugten und Bedürftigen zum Recht!  4 Befreit die Geringen und Armen, / entreißt sie der Hand der Frevler!«

Nie sollen Liebe und Treue dich verlassen [...].

28 Wenn du jetzt etwas hast, / sag nicht zu deinem Nächsten: / Geh, komm wieder, morgen will ich dir etwas geben.  29 Sinne nichts Böses gegen deinen Nächsten, / der friedlich neben dir wohnt.

21 Hat dein Feind Hunger, gib ihm zu essen, / hat er Durst, gib ihm zu trinken;  22 so sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt, / und der Herr wird es dir vergelten.

8 Öffne deinen Mund für den Stummen, / für das Recht aller Schwachen!  9 Öffne deinen Mund, richte gerecht, / verschaff dem Bedürftigen und Armen Recht!

21 Alles Verborgene und alles Offenbare habe ich erkannt; / denn es lehrte mich die Weisheit, die Meisterin aller Dinge.  22 In ihr ist ein Geist, / gedankenvoll, heilig, einzigartig, mannigfaltig, zart, beweglich, / durchdringend, unbefleckt, klar, unverletztlich, das Gute liebend, scharf,  23 nicht zu hemmen, wohltätig, menschenfreundlich [...].

1 Machtvoll entfaltet sie ihre Kraft von einem Ende zum anderen / und durchwaltet voll Güte das All.  7 [...] Denn sie lehrt Maß und Klugheit, / Gerechtigkeit und Tapferkeit, / die Tugenden, die im Leben der Menschen nützlicher sind als alles andere.

Wer Gutes tut, dem begegnet es auf seinen Wegen, / sobald er wankt, findet er eine Stütze.

1 [...] lass die Augen des Betrübten nicht vergebens warten!  2 Enttäusche den Hungrigen nicht, / und das Herz des Unglücklichen errege nicht!  3 Verweigere die Gabe dem Bedürftigen nicht, /  4 und missachte nicht die Bitten des Geringen!  5 Verbirg dich nicht vor dem Verzweifelten, / und gib ihm keinen Anlass, dich zu verfluchen.

8 Neige dem Armen dein Ohr zu, / und erwidere ihm freundlich den Gruß!  9 Rette den Bedrängten vor seinen Bedrängern; / ein gerechtes Gericht sei dir nicht widerwärtig.  10 Sei den Waisen wie ein Vater / und den Witwen wie ein Gatte! Dann wird Gott dich seinen Sohn nennen, / er wird Erbarmen mit dir haben und dich vor dem Grab bewahren.

27 Unterwirf dich nicht dem Toren, / nimm keine Rücksicht  auf den Herrscher!  28 Bis zum Tod setz dich ein für das Recht, / dann wird der Herr für dich kämpfen.

Vergib deinem Nächsten das Unrecht, / dann werden dir, wenn du betest, auch deine Sünden vergeben.

Liebe aber wird in Ewigkeit nicht ausgetilgt, / Barmherzigkeit besteht für immer.

16 [...] Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun!  17 Lernt, Gutes zu tun! / Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! / Verschafft den Waisen Recht, / tretet ein für die Witwen!

[...] Ich setze den Frieden als Aufsicht über dich ein / und die Gerechtigkeit als deinen Vogt.

Denn ich, der Herr, liebe das Recht, / ich hasse Verbrechen und Raub.

5 Denn nur wenn ihr euer Verhalten und euer Tun von Grund auf bessert, wenn ihr gerecht entscheidet im Rechtsstreit,  6 wenn ihr die Fremden, die Waisen und Witwen nicht unterdrückt, unschuldiges Blut an diesem Ort nicht vergießt und nicht anderen Göttern nachlauft zu eurem eigenen Schaden,  7 dann will ich bei euch wohnen hier an diesem Ort, in dem Land, das ich euren Vätern gegeben habe für ewige Zeiten.

Dem Schwachen und Armen verhalf er [Jojakims Vater] zum Recht, / Heißt nicht das, mich wirklich erkennen? / – Spruch des Herrn.

Sucht das Gute, nicht das Böse; / dann werdet ihr leben [...].

Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist / und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, / Güte und Treue lieben, / in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Plant in eurem Herzen nichts Böses gegen euren Nächsten [...].