Koran

29 [...] Und bringt euch nicht selbst ums Leben; siehe, Allah ist barmherzig gegen euch.  30 Und wer dies in böser Absicht zu unrecht tut, wahrlich, den werden Wir im Feuer brennen lassen; und dies ist Allah ein leichtes.

Und dient Allah und setzt Ihm nichts an die Seite. Und seid gut zu den Eltern, den Verwandten, den Waisen, den Armen, dem Nachbarn, sei er einheimisch oder aus der Fremde, zu den Kollegen, den Reisenden und zu denen, welche ihr von Rechts wegen besitzt. [...]

Siehe, Allah tut nicht einmal im Gewicht eines Stäubchens Unrecht. Und wenn es eine gute Tat ist, wird Er sie verdoppeln und großen Lohn von Sich geben.

92 Kein Gläubiger sollte einen anderen Gläubigen töten, es sei denn aus Versehen. Wer einen Gläubigen aus Versehen tötet, der soll einen gläubigen Gefangenen befreien; und seiner Familie soll Blutgeld gezahlt werden, es sei denn, sie erlassen es als Almosen. [...]  93 Wer einen Gläubigen mit Vorsatz tötet, dessen Lohn ist die Hölle; ewig soll er darin verweilen. Allah zürnt ihm und verflucht ihn und bereitet für ihn gewaltige Strafe.

Aus diesem Grunde haben Wir den Kindern Israels angeordnet, dass, wer einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen oder Unheil im Lande angerichtet hat, wie einer sein soll, der die ganze Menschheit ermordet hat. Und wer ein Leben erhält, soll sein, als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten. [...]

Und Wir sandten zu dir in Wahrheit das Buch hinab, (vieles) bestätigend, was ihm an Schriften vorausging, und (über ihren Wahrheitsgehalt) Gewissheit gebend. [...] Wenn Allah gewollt hätte, hätte Er euch zu einer einzigen Gemeinde gemacht. Doch Er will euch in dem prüfen, was Er euch gegeben hat. Wetteifert darum im Guten. Zu Allah ist euere Heimkehr allzumal, und Er wird euch dann darüber aufklären, worüber ihr uneins seid. 

Und dieses Buch, das Wir hinabsandten, ist gesegnet; es bestätigt das Frühere. [...]

Und schmäht nicht diejenigen, die sie neben Allah anrufen, […] damit sie nicht ihrerseits aus Feindschaft und Unwissenheit Allah schmähen; denn Wir haben jedem Volk sein Tun wohlgefällig erscheinen lassen. Dann aber ist ihre Heimkehr zu Allah, und Er wird ihnen vorhalten, was sie getan haben.

Und dieser Koran konnte von niemand ersonnen werden, außer von Allah. Er ist eine Bestätigung dessen, was ihm vorausging, und – kein Zweifel ist daran – eine (vollständige) Darlegung der (schriftlichen) Offenbarungen des Herrn der Welten.

[...] Willst du etwa die Leute zwingen, gläubig zu werden?

[...] Er* ist keine erfundene Geschichte, sondern eine Bestätigung dessen, was ihm vorausging, und eine Erklärung aller Dinge und eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für ein gläubiges Volk. 

Siehe, Allah gebietet, Gerechtigkeit zu üben, Gutes zu tun und die Nahestehenden [...] zu beschenken. Und Er verbietet das Schändliche und Unrechte und Gewalttätige. Er ermahnt euch, euch dies zu Herzen zu nehmen.

Und (gedenke) derjenigen, die ihren Schoß keusch hielt* und der Wir von Unserem Geist einhauchten und die Wir nebst ihrem Sohne zu einem Zeichen für alle Welt machten. 

67 Einem jeden Volk gaben Wir einen Ritus, den sie beobachten. Darum lass sie nicht mit dir darüber streiten, sondern rufe (sie) zu deinem Herrn.* Siehe, du bist rechtgeleitet.  68 Streiten sie jedoch mit dir, dann sprich: »Allah weiß am besten, was ihr tut.  69 Allah wird am Tage der Auferstehung zwischen euch über das richten, worüber ihr uneins seid.«

Und Wir machten den Sohn der Maria und seine Mutter zu einem Zeichen. [...]

Wehre das Böse mit Gutem ab! [...]

»[...] Und tu Gutes, so wie Allah dir Gutes tat, und stifte kein Verderben auf Erden; siehe, Allah liebt nicht die, welche Unheil stiften!«

Und streitet nicht mit dem Volk der Schrift [den Juden und Christen], es sei denn auf beste Art und Weise, außer mit jenen von ihnen, die unrecht handeln. Und sprecht: »Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt wurde und was zu euch herabgesandt wurde. Unser Gott und euer Gott ist ein und derselbe.* Und Ihm sind wir ergeben.« 

Und sei gegen die Menschen nicht hochfahrend und stolziere nicht eitel auf der Erde herum. Siehe, Allah liebt keinen eingebildeten Prahler.

Dann gaben Wir das Buch denen Unserer Diener zum Erbe, die Wir erwählt hatten. Doch einige von ihnen sündigen wider sich selber, andere halten die Mitte ein, und wieder andere wetteifern mit Allahs Erlaubnis im Guten. Das ist das größte Verdienst!

Wir gaben fürwahr schon Moses die Rechtleitung und machten die Kinder Israels zu Erben der Schrift,

Er hat euch als Religion anbefohlen, was Er Noah vorschrieb und was Wir dir offenbarten und Abraham und Moses und Jesus auftrugen: am Glauben festzuhalten und ihn nicht zu spalten*.   

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[…] »Ich verlange dafür keinen Lohn von euch. Aber liebt dafür (euere) Nächsten.«* [...]  

Wer aber geduldig ist und verzeiht – das ist fürwahr die richtige Art der Entschlossenheit.

Wer Gutes tut, tut es für sich selbst, und wer Böses tut, der tut es gegen sich selbst.

Aber vor ihm gab es das Buch Moses, eine Richtschnur und eine Barmherzigkeit. Und dies ist ein Buch, das es (die Thora) in arabischer Sprache bestätigt, um die Übeltäter zu warnen und als frohe Botschaft für die Rechtschaffenen.

Sie sprachen: »O unser Volk! Wir haben ein Buch gehört, das nach Moses hinabgesandt worden ist und das bestätigt, was ihm vorausgegangenen ist. Es leitet zur Wahrheit und auf einen geraden Weg. […]«